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Leseprobe

Innere und äußere Sinne

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Um uns herum befinden sich keine objektiv existierenden Landschaften, Bäume, Städte, Häuser, Straßen, Autos... Um uns herum sind einfach nur Energiefelder. Diese Energiefelder existieren aber nicht außerhalb oder neben uns, sie sind Teil unserer eigenen Energie, unseres eigenen Bewusstseins. Wir sind auch Energie, und diese Energie fließt, sie ist ständig in Bewegung und durchfließt sozusagen sich selbst.Alles, was es gibt, entspringt einem einzigen Bewusstsein, ist ein Bewusstsein. Das Bewusstsein des Menschen und seine ihn umgebende Welt ist ein großes zusammenhängendes Ganzes.
Dieses eine Bewusstsein setzt sich nun zusammen aus den speziellen Mustern der irdischen Realität: Weltraum und Erdenball mit einer Natur aus Wäldern, Meeren, Bergen, Jahreszeiten usw. Genauso ist das Bewusstsein des Menschen gebildet aus eben diesen Mustern. Der Mensch erschafft die ihn umgebende Welt, indem er einfach die Inhalte seines Bewusstseins nach außen projiziert und sie dann mit Hilfe seiner äußeren Sinne wahrnimmt. Wo wir auch hingehen, was wir ansehen, hören fühlen usw., mit jeder Wahrnehmung vertiefen und bekräftigen wir das jeweilige bereits vorhandene materielle Muster – eines Baumes, Hauses, Tisches, Löffels usw.

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Wer die Natur der Realität verstehen will - oder wer Gott erfahren will - der muss und kann nur sich selbst erforschen. Alle Antworten liegen im eigenen Sein!

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Freud und Jung (und nicht nur sie) erforschten die Inhalte der Psyche, die uns nicht bewusst sind, aber dennoch Wirkungen in der Motivation und im Verhalten des Menschen zeigen. Sie glaubten, dass es blinde innerseelische Vorgänge wären, die das Ich des Menschen steuern.Aber nicht diese inneren Teile des Bewusstseins, nicht das Unbewusste ist blind, sondern das äußere Ich, das meint, von diesen inneren Vorgängen abgeschnitten zu sein.